Gegründet wurde 1992 zunächst die Siedlung Emmerke. Damals hatte sich eine Gruppe von 15 Jugendlichen gemeinsam mit ihren beiden Leiterinnen dazu entschlossen, der DPSG beizutreten. Im Laufe der Jahre konnten wir immer mehr Kinder und Jugendliche begeistern, gemeinsam mit uns Abenteuer zu erleben.
1999 wurden wir zum Stamm St. Martinus Emmerke ernannt. Heute treffen sich wöchentlich ca. 60 Kinder und Jugendliche in vier Gruppen verschiedener Altersstufen mit ihren 9 Gruppenleitern. Gemeinsam spielen und basteln wir und gestalten einen Teil unserer Freizeit in verschiedenen Projekten. Als Höhepunkte unseres Pfadfinderlebens empfinden wir alle immer wieder unsere Zeltlager: ob im Trupp oder im Stamm, richtig zünftig geht es erst zu bei Gitarrenmusik und Stockbrot am Lagerfeuer.
Diese schöne Erfahrung wünschen wir noch vielen Pfadfindergenerationen hier in Emmerke.
Vom Stamm zum Bundesverband
Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) versteht sich als Jugendverband mit pädagogischen Zielen. Seit 1971 ist sie offen für Mädchen und Jungen, Frauen und Männer. Die DPSG unterscheidet vier Altersstufen:
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6 bis l0 jährige (Wölflinge)
- 11 bis 14 jährige (Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfinder)
- 15 bis l7 jährige (Pfadfinderinnen und Pfadfinder)
- 17 bis 20 jährige (Roverinnen und Rover)
In jeder Altersgruppe begleiten Teams von erwachsenen Frauen und Männern die jungen Leute als Leiterinnen und Leiter. Alle Altersstufen bilden einen Stamm, jeweils fünf bis zehn Stämme einen Bezirk, die Bezirke einer Diözese den Diözesanverband. Der Bundesverband umfaßt alle Gliederungen der DPSG. Er hat seinen Sitz im Bundesamt Sankt Georg in Neuss. Das Bundeszentrum liegt in Wesrernohe / Westerwald. Heute ist die DPSG mit rund einhunderttausend Mitgliedern einer der größten Jugendverbände in der Bundesrepublik. Er sieht seine pädagogisches Ziele in der Erziehung von jungen Menschen zu Selbständigkeit und Eigenverantwortung. Pfadfinderinnen und Pfadfinder entdecken ihre Umwelt durch bewußtes Handeln Ihr Verständnis der Welt beruht auf den Grundsätzen christlichen Glaubens. Ganz bewußt begleitet der Verband junge Menschen beiderlei Geschlechts auf ihrem Weg zu einer selbstbewußten Persönlichkeit. Nur so läßt sind die eigenständige Entwicklung von Mädchen und Jungen. Frauen und Männer fördern. Das politischen und soziale Engagement der Pfadfinder zeigt sich in vielen Bereichen:
· bei der Integration von Behinderten im täglichen Leben oder im Zeltlager.
· auf internationalen Begegnungen. Der Blick über den Zaun, die Sprache und Kultur ,,der anderen" zu erfahren und verstehen, gehört für Pfadfinder zur Selbstverständlichkeit. Die DPSG und die Scouts de France sind Gründungsmitglieder des Deutsch-Französischen Jugendwerkes.
· beim Interkulturellen Lernen. Bereits im Alltag setzen sich die Pfadfinder für Völkerverständigung, Weltoffenheit und Toleranz ein. In den Gruppen demon-strieren deutsche und ausländische Kinder und Jugendliche. wie einfach gegenseitiges Verständnis und friedliches Zusammenleben möglich ist.
· in der Entwicklungspolitik. Davon zeugen lokale und regionale Projekte in enger Partnerschaft mit Pfadfinderverbänden der Länder Bolivien. Rwanda, Togo, Benin und Burkina Faso.
· im Einsatz für den Frieden. So hat die Weltorganisation der Pfadfinderbewegung 1981 den Friedenspreis der UNESCO erhalten.
· nicht zuletzt im Umweltschutz. Pfadfinder lernen, im Leben "draußen" die Natur zu bewahren und Verantwortung für die Schöpfung zu entwickeln